Küche, Kochen, Kultur


Bibliographie zur Kulturgeschichte
des Kochens und der Kochbücher


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Update:


1. Auflage, Süddeutsche Verlagsanstalt, Ludwigsburg 1984. Sei mir gegrüßt, mein Sauerkraut. Redaktion Sylvia Schlüter und Michael von Soden. Gedichte und Lieder vom Essen und Trinken. Schutzumschlag, Hartkarton-Einband, 136 Seiten, mit 12 Radierungen von Wahrmut Mayer. Vom Herrn von Ribbeck auf Ribbeck über Heinrich Heine zu Wilhelm Busch und weiter zu Fritz Grasshoff und Wolf Biermann.

Tafelfreud und Liebesleid in der Bourgeoisie: "Essen und Trinken" bei Balzac, Flaubert und Zola / Jutta Klose
Frankfurt am Main u.a. : Lang, 1987 - IV, 204 S. : graph. Darst. ; 21 cm / Schriftenreihe: Heidelberger Beiträge zur Romanistik ; 22 / Hochschulschrift: Zugl.: Heidelberg, Univ., Diss., 1985 u.d.T. : Klose, Jutta: Essen und Trinken in der französischen Erzählliteratur des 19. Jahrhunderts / ISBN: 3-8204-9936-9

Der Gourmand, der Bourgeois und der Romancier: die französische Eßkultur in Literatur und Gesellschaft des bürgerlichen Zeitalters / Karin Becker. - Frankfurt am Main : Klostermann, 2000 Schriftenreihe: Analecta Romanica ; 60 ISBN: 3-465-03102-4 (Ess und Trinksitte 1800-1900)

Stefan Hardt: Tod und Eros beim Essen. - Frankfurt am Main : Athenäum, 1987, Paperback, 14 x 21 cm, 286 Seiten
wie in barocker Allegorie sitzen sie personifiziert an der reich gedeckten Tafel - nicht nur der Literatur, sondern auch des Alltags. Das Essen ist längst zum Schauplatz der Katastrophen geworden. Und bevor das gesellschaftskritische und ökologische Bewußtsein unserer Tage sich dies alpträumen ließ, hatte die Literatur seit der Klassischen Moderne dafür Gespür und Sprache gefunden. Um die Jahrhundertwende beginnt das Essen aus der Ordnung der Lüste herauszukippen und die Front zu wechseln. Zerstörung, Ekel und Tod nisten sich ein und bedrohen so das scheinbar Lebensbejahendste: Essen und Trinken. Essensszenen, allegorisch gelesen in der Literatur von Thomas Mann, Proust und Joyce über Hemingway, Traven und Kafka bis hin zu Benjamin, Sartre, Ludwig Fels und anderen - davon erzählt Stefan Hardt.in seinem Essay: »Dort, wo das Essen angerichtet, zelebriert, in größter Hast oder beiläufiger Flüchtigkeit eingenommen wird, dort ist der Tod gegenwärtig. Die klassische Verbindung von Eros und Essen, wie sie im 19. Jahrhundert im erotischen Mahl noch gegenwärtig war, weicht einer bestürzenden Vermischung des Todes mit der Nahrungsaufnahme und den Formen ihrer Zeremonie. Der Eros - dieser fröhliche Beflügeler des Lebens und darum den Freuden des sinnlichen Mahls allemal nahe - wird eine Randfigur, eher kläglicher Zeuge einer Absenz des Sinnlichen und der Lust in diesem elementaren Akt, der allzu naiv als Lebenserhaltung verstanden wird« (Hartmut Böhme).
Der Autor: Stefan Hardt, geboren 1957, studierte Germanistik und Philosophie und lebt in Hamburg.
Aus dem Inhalt: Soziologie * Tod als Dekadenz * Tod als Erinnerung * Tod als mythische Herausforderung * Tod als Politik * Henkersmahlzeit * Speise als Kunstwerk * Züchtung faschistischer Krieger durch Chemisierung der Nahrung * Gier und Ekel * Tod als Utopie * Tod in Häppchen * Eros beim Essen * Das Ende der Verführung durch die Herrschaft des Geldes * Sehnsucht***



Diener mit tablett und Hund
Diener mit tablett

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